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Alpenglühen

Bilder von Leonie Schenk

Wie die Berge leuchten! Zu sehen in der Werkstatt Zuoz mit der Ausstellung «Alpenglühen» von Leonie Schenk

Licht und Schatten, Gipfel und Abgründe: Die Alpen stehen im Fokus der Arbeiten von Leonie Schenk. Sie zeigt ihren eigenen Blick auf Berglandschaften in der Werkstatt Zuoz sowohl in Panoramagröße als auch in kleineren Formaten. Gemeinsam ist den Kunstwerken ein augenfälliges Licht, das die Berge in eine lebendige, zuweilen surreale und immer leuchtende Atmosphäre taucht. Das gelingt durch die eigenwillige Auswahl der Farben und teils starken Kontraste, die die Landschaft in strahlend helle und tief im Schatten liegende Passagen teilen. Dadurch erhalten die Bilder eine spannungsvolle Tiefe und entfalten zugleich eine sogähnliche Wirkung. Das Farbspektrum der Arbeiten reicht von pastelligen Kolorationen bis hin zu kräftigen Aufträgen. Das Panoramabild misst 600 m x 80 cm, es ist in sechs 100 x 80 cm große Arbeiten unterteilt. Wie auch die kleineren Formate sind sie in Acryl auf Papier gemalt und auf Karton aufgezogen.

Eröffnung ist am 13. Juli 2024, 17-20 Uhr
Die Ausstellung dauert bis zum 19. Oktober 2024

Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter 078 661 41 27 oder schenk@werkstattzuoz.ch.

Livia Sciorilli Borrelli

visions in thread

Andri Steiner

Improvisationen auf der Bassklarinette

Wir laden Sie herzlich ein, am Samstag, den 17. Februar 2024, um 18 Uhr in die Werkstatt Hildegard Schenk:
Andri Steiner aus Lavin improvisiert auf seiner Bassklarinette in der Ausstellung
«Visions in thread – Textile Kunst» von Livia Sciorilli Borrelli.
Wir freuen uns sehr auf Ihre/Eure Teilnahme.

Werkstatt Hildegard Schenk
Via Dorta 23, 7524 Zuoz, www.werkstattzuoz.ch

Livia Sciorilli Borrelli

visions in thread

Textile Arbeiten der Mailänder Künstlerin Livia Sciorilli Borrelli

Wir präsentieren an zwei Orten – Kilchberg und Zuoz – die textilen Arbeiten der in Mailand ansässigen
Künstlerin Livia Sciorilli Borrelli. Die gehäkelten, zumeist abstrakten Werke sind unterschiedlich gross und zeigen Rechtecke und Linien, auch abgerundete Formen, die sich wie von selbst ineinander fügen. Die harmonische Kombination der Farben zusammen mit über- und nebeneinander geschichteten Farbflächen erzeugen harmonische Kunstwerke von einzigartiger Qualität.

Die Arbeiten von Livia Sciorilli Borrelli (LSB) bewegen sich im Feld der textilen Kunst.
Auf den ersten Blick sind es gehäkelte, zumeist abstrakte Werke: Rechtecke und Linien tauchen ebenso auf wie Rundungen. Kleinere Rechtecke fügen sich in größere ein, schmale Linien umrahmen ein Quadrat, es werden Flächen über- und nebeneinandergeschichtet. Die Formate reichen von mehreren Metern bis hin zu 25 x 26 cm kleinen Werken.

Die Arbeiten von Livia Sciorilli Borrelli haben nichts mit Handarbeit im klassischen Sinn zu tun, obwohl es Hand-Arbeit par excellence ist. Die Bewegung der Hände und der einzelnen Finger macht das Häkeln erst aus. Die Finger bestimmen, wie tief gestochen wird, sie steuern die Fäden und bestimmen das Maschenbild. Dabei ist die Tätigkeit eine fortwährende Wiederholung der fast immer gleichen Bewegungen.

Der zweite Blick auf das Werk macht weitere Ebenen deutlich. Das Material, das Sciorilli Borrelli verwendet, hat eine tiefere Bedeutung. Sie fertigt ihre Arbeiten aus Wollteilen, die im Leben schon einmal eine andere Rolle gespielt haben. Zu diesem früheren Zeitpunkt hat noch niemand gewusst, dass das Material auch eine ganz neue Bedeutung haben könnte – fernab von seiner ursprünglichen Funktion. Sciorilli Borrelli deckt diese anderen Dimensionen auf, indem sie eine ästhetische und künstlerische Ebene hinzufügt. Sie löst alte Muster auf und setzt sie neu zusammen. Die dabei entstehenden Abstraktionen folgen einer subjektiven Eingebung.

Bilder der Erinnerung werden durch diesen Prozess zu Bildern der Gegenwart. Die Künstlerin verwebt Zeiten. So steckt in jedem Werk eine hochgradige Spannung – von Beginn an. Das repetetive Vorgehen ermöglicht neue Formen von Bewusstwerdung und gleichzeitig eine eigene Art der Weltbewältigung.

Der Gegensatz von komplexen persönlichen Erfahrungen, von allen denkbaren seelischen Zuständen und ihr Einfließen in minimalistische, aber immer deutlich handgemachte Formen zeichnet die Arbeit von Sciorilli Borrelli aus.

Eröffnung Kilchberg: 7. Dezember 2023, 18-20 Uhr
L ar(t)chitecture, Im Broelberg 3, 078 679 65 45, ch@ernst-humbel.ch
Öffnungszeiten nach Vereinbarung jederzeit möglich

Eröffnung Zuoz: 8. Dezember 2023, 17-20 Uhr
Hildegard Schenk, Via Dorta 23, 078 661 41 27, schenk@werkstattzuoz.ch
Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr, Sa 16-19 Uhr und nach Vereinbarung

Finissage am 16.03.2024

Carmen Humbel

sparkle and glitter

Wir präsentieren mundgeblasene Leuchten und Vasen der Architektin Carmen Humbel im Schaufenster der Werkstatt.

30. Dezember 2022

Brigitta Gabban

Laute Fische

Im Zentrum der Ausstellung «Laute Fische» steht ein zeichnerisches Tagebuch, entstanden während des Lockdowns von Oktober 2020 bis Juni 2021. Die 140 quadratischen, 22 x 22 cm grossen Blätter sind spontane Skizzen mit Tusche und Asphaltlack. Sie spiegeln Inspirationen und Befindlichkeiten in Zeiten von Einschränkungen, geometrische Muster werden ebenso abgebildet wie Figuratives.

Brigitta Gabban beschäftigt sich seit vielen Jahren mit ostasiatischer Tuschmalerei und ist immer wieder fasziniert von der individuellen Aussagekraft eines einzigen Strichs.

Aus dem Zyklus «Laute Fische» ist auch ein Buch entstanden, das vor Ort gekauft werden kann.

In den vergangenen zwei Jahren entstanden zudem mittel- und grossformatige geometrische Papierarbeiten mit Graphit und Tusche. Der Einfluss von mehrmaligen Aufenthalten in einem Gastatelier in Lissabon und die Auseinandersetzung mit den typischen Eigenschaften der Kachelkunst sind hier sichtbar. Die farbigen Tusch-Pinselstriche, die Quadrate formen, zeichnen sich durch eine, freie spontane Pinselführung aus, die dennoch eine geometrische Strenge vermittelt.

In einem weiteren Zyklus «Zuoz» zeigt Brigitta Gabban erstmals quadratische Keramikobjekte mit bunten Verschlingungen, Ein- und Ausbuchtungen und Streifen. Diese Objekte entstanden in der Werkstatt Hildegard Schenk in Zuoz und ergänzen mit ihrer Form und Farbigkeit die Arbeiten auf Papier.

Öffnungszeiten 30.07. bis 17.09.2022:
Mittwoch bis Samstag 15-18 Uhr

Vernissage: Samstag, 30.07.2022
Finissage: Samstag, 15.10.2022 von 16 bis 19 Uhr

Monika Baum | Kirstin Eichenberg

Fotomalerei | Felsfragmente

Die aktuelle Ausstellung in der Werkstatt Zuoz zeigt zwei künstlerische Positionen, die die Auseinandersetzung mit Phänomenen der Natur verbindet. Die ungewohnten Perspektiven schaffen Raum für neue Bilder und Wahrnehmungsmöglichkeiten.

Monika Baum präsentiert Aufnahmen von Wasser. Aus großer Nähe fotografiert, wird diese Materie auf eine Weise sichtbar, wie sie uns im Alltag eher verborgen bleibt: als ein Ineinanderfließen von Formen und Farben, festgehalten in einem Sekundenbruchteil. Durch die ungewohnte Nahsicht „malt“ Monika Baum die Welt des Wassers in einem neuen Licht. Die Perspektive aus nächster Nähe verändert die Oberfläche des Wassers und macht Platz für neue Assoziationen: imaginierte Landschaften, flackernde Lichtspiele und schillernde Panoramen.

Monika Baum ist Professorin i.R. für Architektur und Innenarchitektur, Künstlerin, Designerin, Fotografin und erhielt für ihre Werke zahlreiche Preise. Sie lebt in Detmold.

Kirstin Eichenberg findet auf ihren langen Wanderungen durch die Natur Dinge, die sie ansprechen. Das können Tierhaare sein, Holzfragmente, Baumpilze, Arvennadeln – oder Steine. Ihre Erkundungsgänge folgen keiner bestimmten Absicht, Themen kommen beim Gehen. Der genaue Blick und der Zufall eröffnen Möglichkeiten, Dinge neu zu sehen. So ist ein Stein nicht mehr nur ein Stein, sondern plötzlich ein ganzes Bergmassiv. Im Kleinen zeigt sich das Große. Die Felsfragmente werden zu Miniaturen der Umgebung. Eine verdichtete Landschaft, an der niemand gewirkt hat außer der Natur. Man muss sie nur sehen.

Kirstin Eichenberg, geboren 1975 in Kassel (D), ist Grafik-Designerin, Künstlerin und Kuratorin. Sie lebt in Berlin.

Die Werkstatt Zuoz lädt Sie herzlich ein, die Werke von Monika Baum und Kirstin Eichenberg zu entdecken und freut sich auf Ihren Besuch.

Werkstatt Zuoz – 18. Februar bis 16. April 2022

Vernissage am Freitag 18.2. 2022, 16 bis 19 Uhr

Finissage am Samstag, 16.4. 22, 16 bis 19 Uhr

Öffnungszeiten Mittwoch bis Samstag 16 bis 19 Uhr
Ab 21.03. nach Vereinbarung unter 078 661 41 27, oder unter schenk@werkstattzuoz.ch

Allegra

Liebe Freundinnen und Freunde der Werkstatt Zuoz, liebe Kunstinteressierte, wir laden Sie herzlich ein zur Pop-Up-Ausstellung „Allegra“ in der Werkstatt Zuoz.

Die Kuratorin Fabienne Stephan hat diese Ausstellung gemeinsam mit der New Yorker Galerie Salon94 konzipiert. Sie bringt die Positionen von sechs Künstlerinnen und Künstlern zusammen:

Sylvie Auvray
Sylvie Fleury
Takuro Kuwata
Max Lamb
Caro Niederer
Pierre Paulin

Die Werke bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kunsthandwerk und Design. Dazu gehören keramische Arbeiten, Objekte, Möbel und Malerei. Eigens für die Ausstellung in Zuoz hat die Künstlerin Silvie Auvray ein Gemälde erstellt.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in dieser „stimmungsaufhellenden Schau“ (NZZ vom 12.12.21) zu begrüssen!

Eröffnung am Sonntag den 19. Dezember 2021
15 bis 19 Uhr

Die Ausstellung endete am 09.01.2022

Gabi Fuhrimann

Ölmalerei auf Holz

Im Winter vom 30.12. bis 13.03.2021
Im Sommer vom 14.07. bis 20.08.2021

Mi, Do, Fr, Sa von 16 bis 19 Uhr

Werkstatt Hildegard Schenk Zuoz
30. Dezember 2020 bis 20. August 2021  

In den Bildern von Gabi Fuhrimann haben Frauen einen Raum für sich – meistens für sich  allein. Auch wenn in neueren Werken zuweilen eine zweite Person auftaucht: mehrere Figuren in einem Bild bleiben die Ausnahme. Die Darstellung von Frauen ist ein zentraler Punkt in Gabi Fuhrimanns Werk. Dabei kann der Raum, in dem sie verharren oder sich bewegen, auch eine Landschaft sein.

Gabi Fuhrimann malt mit Öl auf Holz. Grundlage können ihr gefundene Bretter sein, zum Beispiel aus Sperrholz. Diese Arbeitsweise fügt ihren Werken weitere Dimensionen hinzu: eine zeitliche durch das Wiederbenutzen von bereits vorhandenen Materialien sowie eine räumliche durch den Objektcharakter des Holzes.
Das Interesse Fuhrimanns an Strukturen ist offenbar. Es spiegelt sich sowohl in den Holzoberflächen der Bilder als auch in den wiederkehrenden Motiven: hier in den Mustern der Kleider, die in Hintergründe übergehen, dort in geradlinigen, strengen Farbkompositionen. Mit diesen abstrakten Bildflächen konstruiert Gabi Fuhrimann Farbräume, in denen sie ihre Figuren platziert: oft in eine ortlose Ferne blickend, manchmal dem Betrachter den Rücken kehrend, manchmal ihm zugewandt.
Die Beziehungen der Frauen zu den Räumen ist eng. Sie tauchen darin ab, dabei bleibt offen, was sie tun.

Die Bilder von Gabi Fuhrimann bewegen sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Farben sind kräftig, Fuhrimann trägt sie mit breitflächigem Pinsel oder Spachtel auf. Gesichtszüge bleiben vage, gleichwohl jede ihrer Protagonistinnen als Individuum mit eigener Ausstrahlungskraft erscheint. Ihnen gemeinsam sind das Für-sich-Sein und die Reflexion der sie umgebenden Welt.

In ihren neueren Werken lösen sich die strengeren Strukturen auf. Farbkleckse, wie beiläufig und experimentell aufgetragen, dominieren die Hintergründe. Lockere Farbflächen lassen bunte Landschaften entstehen. Stimmungen, die Gabi Fuhrimann in ihren Bildern erzeugt, wechseln zwischen Melancholie, Kontemplation und Leichtigkeit. Ab dem 30. Dezember sind die farbenfrohen Werke von Gabi Fuhrimann in der Werkstatt Hildegard Schenk in Zuoz zu sehen.

Nachfeier der Vernissage
am 24.07.2021 von 16 bis 19 Uhr
17 Uhr Ansprache von Rolf Winnewisser
musikalische Begleitung von Andri Steiner, Bassklarinette

Graphit auf Papier

Regula Dürig

www.regula-duerig.kleio.com

Holzreliefs

Thomas Kurer

www.thomaskurer.ch

Werkstatt Hildegard Schenk | Zuoz – 14. Februar bis 14. August 2020
Ein Kunstwerk kann weiterleben, es kann atmen und pausieren. Es kann sich verflüchtigen und wiederkehren. So unterschiedlich Regula Dürig und Thomas Kurer als Künstler arbeiten, so einig sind sie sich darin, ihren Arbeiten Raum zu geben und sich zu entwickeln.

Dürig arbeitet mit Graphit auf Papier, aber wenig in ihren Werken ist Schwarz und Weiß. Die
Künstlerin legt verschiedene Graphit-Schichten übereinander und erreicht so eine Fülle von
Grautönen. Ihre luftigen Wolkenbilder reflektieren ein Spiel aus Licht und Schatten, das es nur
für eine kurze Zeitspanne gibt. mI nächsten Moment ist schon wieder Platz für eine neue Formation. Auch ihre Zeichnungen von Wegrändern stellen flüchtige Momente dar. Je nach Jahreszeit und Lichtstimmung offenbaren die Naturelemente einen kleinen Ausschnitt ihres Daseins und damit auch die eigene Begrenztheit. Am schärfsten wird der Kontrast von Hel und Dunkel bei einer Baumkrone, die Dürig vor einen gleißenden Himmel setzt. Ist hier ein Sommertag eingefangen? Es bleibt dem Betrachter überlassen, sich den besonderen Stimmungen hinzugeben, die Dürigs Zeichnungen festhalten.

Bäume sind auch für die Arbeiten von Thomas Kurer formgebend. Das Holz der Weymouthskiefer dient ihm als Grundlage für seine Reliefs. Die plastischen Oberflächen entstehen durch Schnitzen, Fräsen oder Herausbrechen. Kurer bearbeitet das Hozl nicht nur plastisch, sondern auch mit Farbe. Es sind leichte, durchlässige Töne, die er aufs Hozl bringt. Und manche Fläche, die er bemalt, wird wieder weggeschnitzt. So entstehen durch Schnitzen und Auftragen dünner Farbschichten, die er aus Pigmenten mischt, neue Bildwelten. Neue Strukturen, neue Muster – ales ruft nach stetiger Veränderung. Aber dan gibt es ganz bewusste Eingrife: eine gefräste Linie schafft Klarheit – streckenweise, bis sie wieder abbricht. Kurer erlaubt es dem Betrachter loszulassen. Den seine Arbeiten stehen durch das Arbeiten des Holzes nie ganz stil. Und os betrachten wir, was morgen schon etwas anderes sein könnte.

Dei Werkstatt Hildegard Schenk lädt die Besucher*innen herzlich ein, das Werk von Regula Dürig und Thomas Kurer zu entdecken und mit ihnen neue Landschaften kennenzulernen.

www.regula-duerig.kleio.com
www.thomaskurer.ch

Bildrauschen

Katrin Furler

Werkstatt Zuoz – bis 16. August 2019

Eine Landkarte aus dem Jahr 1859, das Stillleben einer Zitrone, eine Frau, die mit besorgter
Miene aus dem Bild hinausläuft: Die Schweizer Künstlerin Katrin Furler kombiniert in ihren
Bildpaaren Motive, die überraschen. Es sind Puzzlestücke, mit denen die Künstlerin es anderen überlässt, eine Geschichte weiterzuspinnen. Wovor läuft die junge Frau mit dem leuchtend roten Haar davon? Welche Role spielt die alte Landkarte dabei? Und was hat es mit der Zitrone auf sich?

In ihrer Einzelausstellung „Bildrauschen“ zeigt Katrin Furler bis zum 16. August ihre Arbeiten zum ersten Mal in der Werkstatt Hildegard Schenk in Zuoz. Die Ausstellung ermöglicht einen breitgefächerten Einblick in ihre Arbeiten und zeigt zudem neue Werke der Künstlerin. Furler studierte an der Kunstgewerbeschule Zürich (heute Zhdk) und arbeitete neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin ni verschiedenen Bereichen: Bühnenbild, Innenarchitektur, Kostümbild. Diese unterschiedlichen Erfahrungen haben Furlers Arbeiten stark beeinflusst. Die Muster bunter Stoffe zieren kompakte Holzwürfel, zerrissene Zeitungsfetzen sind von neonfarbigen Schnüren durchzogen. Furler verwendet häufig Malträger wie Holz, Karton, Zeitungen, bedruckte Papiere, die ursprünglich einen anderen Nutzen hatten und somit Alltagsspuren aufweisen. Die Künstlerin übermalt, schneidet, löchert, bearbeitet mit Acryl, Graphit, Tusche und Öl. Es ist eine farbenfrohe Welt, die Furler hier geschaffen hat. Eine Welt mit Ecken und Kanten, ni der die Patina von benutztem Karton den gleichen Stellenwert hat wie die zerbrechliche Qualität von Japanpapier.

Die Werkstatt Hildegard Schenk lädt die Besucherinnen ein, sich vom Rausch dieser Bilderwelt mitreißen zu lassen, einzutauchen in die Geschichten, die darauf warten, weitererzählt zu werden.

Weitere Infos zu der Künstlerin Katrin Furler: www.katrinfurler.ch

Ziegen

Rita Schattauer

Bäcker und Konditoren

Rita Schattauer


Holzlandschaften

Thomas Kurer

Bäume sind für die Arbeiten von Thomas Kurer formgebend. Das Holz der Weymouthskiefer dient ihm als Grundlage für seine Reliefs. Die plastischen Oberflächen entstehen durch Schnitzen, Fräsen oder Herausbrechen. Kurer bearbeitet das Hozl nicht nur plastisch, sondern auch mit Farbe. Es sind leichte, durchlässige Töne, die er aufs Hozl bringt. Und manche Fläche, die er bemalt, wird wieder weggeschnitzt. So entstehen durch Schnitzen und Auftragen dünner Farbschichten, die er aus Pigmenten mischt, neue Bildwelten. Neue Strukturen, neue Muster – ales ruft nach stetiger Veränderung. Aber dan gibt es ganz bewusste Eingrife: eine gefräste Linie schafft Klarheit – streckenweise, bis sie wieder abbricht. Kurer erlaubt es dem Betrachter loszulassen. Den seine Arbeiten stehen durch das Arbeiten des Holzes nie ganz stil. Und os betrachten wir, was morgen schon etwas anderes sein könnte.

www.thomaskurer.ch

Papier bewegt

Lisa Enderli

www.regula-duerig.kleio.com

Sommerbilder

Katharina Romanelli


Winterbilder

Katharina Romanelli


Barbara Schmidt - Keramik

Keramik

Barbara Schmidt


Rita Schattauer - Kuhköpfe

Kuhköpfe

Rita Schattauer